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Die optische Kohärenztomografie - OCT

OCT Untersuchung - Dr. Peter GraziadeiDie optische Kohärenztomografie (kurz OCT) und ähnliche bildgebende Verfahren gleichen im Prinzip einer Ultraschalluntersuchung, wie Sie sie von anderen Ärzten kennen, z.B. die optische Darstellung der Halsschlagader oder von Venen.

 

Anders als diese Geräte arbeitet die OCT mit Licht und nicht mit Ultraschall. Bei dieser Untersuchung tasten wir die Netzhaut mit einem schwachen Laserlicht ab. Das tut nicht weh und liefert hochaufgelöste Bilder der Netzhaut, sogenannte Querschnittansichten.

 

Mit dem OCT können wir einerseits Schwellungen der Netzhautmitte (Maculadegeneration, Diabetes), Verdickungen einzelner Schichten (macular pucker, zentrale Netzhautlöcher) oder andere Veränderungen - wie nach einem Gefäßverschluß - feststellen. Der OCT ist auch bei unklaren Sehverschlechterungen eine wertvolle Diagnose-Hilfe. Die Verlaufskontrolle nach Medikamentengabe ins Augen (IVOM bei feuchter Maculadegeneration) wird heute praktisch ausschließlich mit dem OCT gemacht.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Sehnervanalyse um bei grünem Star extrem genaue Verlaufskontrollen zu machen, die im Gegensatz zum Gesichtsfeld kaum von der Mitarbeit des Patienten abhängig sind.

 

Eine OCT Untersuchung dauert nur 1-2 Minuten und ist daher auch älteren Patienten ohne weiteres zumutbar.

 

Dr. Peter Graziadei am OCT

OCT Untersuchungsergebnisse

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