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Angiographie

Fluoreszenzangiographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Diagnostik von Erkrankungen des Augenhintergrundes. Dabei wird bei medikamentös erweiterter Pupille die Anflutung und Verteilung eines geeigneten Farbstoffes dokumentiert. Hierbei dient ein Farbstoff als Kontrastmittel.

 

Der gesamte Untersuchungsablauf gliedert sich in mehrere Phasen:

 

Erster Schritt: Farbfundusfoto

In einem ersten Schritt wird die Netzhaut bei normaler Beleuchtung in Farbe fotografiert. Im zweiten Schritt erfolgt eine Aufnahme mit rotfreiem Licht mittels grünem Filterglas. Dadurch wird der Kontrast der Blutgefäße zur umgebenden Netzhaut verbessert. Diese Aufnahme wird wie die folgenden Phasen in Graustufen wiedergegeben.

 

Zweiter Schritt: Die Angiographie

Nach diesen vorbereitenden Aufnahmen beginnt die eigentliche Angiografiephase. Die Farbstofflösung wird intravenös injiziert und in festgelegten Zeitabständen erfolgen weitere Aufnahmen.

 

Dritter Schritt: Die Auswertung

Dann werden die Bilder genau analysiert und diagnostiziert. Heute kann man schon in vielen Fällen auch bei schweren Maculaerkrankungen durch neue Therapiemöglickeiten (Photodynamische Therapie, intravitreale Injektionen - Lucentis / Avastin) eine Stabilisierung und auch Verbesserung der Sehfähigkeit erzielen.

 

Die Fluoreszenzangiografie ist besonders hilfreich bei AMD (=Altersabhängige Makuladegeneration), diabetischer Retinopathie, Verschlüssen von Blutgefäßen der Netzhaut sowie bei Tumoren der Netzhaut oder Aderhaut.

 

 

Modernste Geräte

Die Untersuchungen werden mit den neuesten Geräten von Topcon und Heidelberg durchgeführt.

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Farbfundusfoto

Erster Schritt: Farbfundusfoto

Angiographie

Die eigentliche Angiographie

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